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01.06. | Damen

Saison-Rückblick Damen: Schwierige Saison mit vielen Herausforderungen

Die Saison 2025/26 stellte unsere Damen vor große Herausforderungen. Neue Mitspielerinnen, zahlreiche Ausfälle und immer wieder wechselnde Besetzungen machten es von Beginn an schwer, Konstanz in Training und Spielbetrieb zu bringen. 

Bereits vor Saisonstart war klar, dass der (erneute) Klassenerhalt das wichtigste Ziel sein würde. Umso schwieriger wurde die Aufgabe, als sich die personelle Situation im Laufe der Saison weiter zuspitzte. Besonders die Hinrunde war von vielen Unsicherheiten geprägt. Immer wieder musste auf Spielerinnen verzichtet werden, gleichzeitig war häufig erst kurz vor den Spielen klar, wer überhaupt zur Verfügung stehen würde. Auch über den Jahreswechsel hinweg hatte das Team mit zahlreichen Verletzungen und Ausfällen zu kämpfen, was sich sowohl auf die Trainingsqualität als auch auf die Leistungen in den Spielen auswirkte.

 

Trotzdem gelang es der Mannschaft immer wieder, ihr Potenzial anzudeuten. Besonders die Rückrunde gefiel Coach Marcel deutlich besser als die erste Saisonhälfte. Das Team präsentierte sich stabiler, spielte insgesamt konstanter und konnte einige wichtige Siege einfahren. Besonders bitter waren dabei zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten, die jeweils mit nur einem Punkt Unterschied verloren gingen. Rückblickend waren es genau diese beiden Spiele, die es nahezu unmöglich machten, den Relegationsplatz noch zu vermeiden.

 

„Wir hätten es verdient gehabt, diese beiden Spiele zu gewinnen. Das hätte unsere Ausgangslage komplett verändert“

 

Dennoch gab die Mannschaft nie auf. Auch als die Situation in der Tabelle zunehmend schwieriger wurde, blieb die Motivation innerhalb des Teams hoch. Alle Spielerinnen waren überzeugt, dass deutlich mehr in der Mannschaft steckt, als die Tabelle zeitweise vermuten ließ. Zwei Siege in Folge sorgten für frische Motivation und zeigten, dass das Team trotz aller Rückschläge weiterhin an sich glaubte.

Besonders in Erinnerung bleibt dabei das Auftaktspiel gegen den späteren Aufsteiger Kirchheim. Obwohl die Partie verloren ging, zeigte die Mannschaft bereits früh, dass sie mit den stärksten Teams der Liga mithalten kann. Auch gegen weitere Spitzenteams gelangen immer wieder starke Leistungen. 

 

„Wir waren nie chancenlos. Die Liga hat sich insgesamt weiterentwickelt, viele Mannschaften haben große Schritte nach vorne gemacht. Trotzdem war vieles sehr eng beieinander. Mit einer komplett gesunden Mannschaft wäre für uns sicherlich mehr möglich gewesen.“


Auch individuell gab es einige positive Geschichten. Sofia überzeugte über die gesamte Saison hinweg mit großem Kampfgeist und steigerte sich insbesondere offensiv im Vergleich zur Vorsaison deutlich. Anna stellte sich trotz diverser Blessuren immer wieder in den Dienst der Mannschaft und war über die gesamte Saison hinweg eine wichtige Stütze. Besonders schmerzhaft war dagegen der Ausfall von Lisa, die sich nach sechs Spielen einen Kreuzbandriss zuzog. Die gesamte Basketballabteilung wünscht ihr weiterhin eine schnelle und vollständige Genesung. Einen starken Schlussspurt legte zudem Judith hin. Nachdem sie verletzungsbedingt erst gegen Ende der Hinrunde zum Team stoßen konnte, steigerte sie ihre Punktausbeute in den letzten vier Saisonspielen von durchschnittlich 7,5 auf beeindruckende 19,5 Punkte pro Partie. Juli überzeugte über die gesamte Saison hinweg mit konstanten Leistungen und erzielte durchschnittlich 9,6 Punkte pro Spiel.

 

Auch wenn die Saison sportlich nicht den Verlauf nahm, den sich alle Beteiligten gewünscht hätten, bleibt vor allem eines positiv in Erinnerung: der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Trotz zahlreicher Rückschläge, Verletzungen und Niederlagen blieb das Team geschlossen, arbeitete weiter und verlor nie die Freude am Basketball. Auch wenn der Klassenerhalt letztlich auf anderem Wege als erhofft gesichert wurde, kann die Mannschaft stolz darauf sein, wie sie mit den zahlreichen Herausforderungen dieser Saison umgegangen ist.

 

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Mit dem Ende der Saison endet auch die Zeit von Marcel als Trainer unserer Damen. Drei Jahre lang stand er an der Seitenlinie und begleitete die Mannschaft durch Höhen und Tiefen. Sein erstes Jahr endete mit dem Klassenerhalt am letzten Spieltag in Konstanz. Ein Erfolg, der den Grundstein für die folgende Saison legte, die auf einem starken vierten Tabellenplatz abgeschlossen werden konnte. Marcel blickt dankbar auf seine Zeit bei den Damen zurück:

 

„Ich bin dankbar für jede einzelne Spielerin, die ich in den letzten drei Jahren kennenlernen und coachen durfte. Menschlich waren das alles großartige Charaktere und ich nehme unglaublich viel aus dieser Zeit mit.“

 

Besonders die zweite Saison bleibt ihm dabei in positiver Erinnerung, da sie gezeigt habe, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass die Zukunft der Damen vielversprechend sein kann: „Ich glaube, dass an diesem Standort viel Potenzial steckt, vor allem wenn es gelingt, den Nachwuchsbereich noch stärker in die Damenmannschaft zu integrieren.“ Und auch abseits des Spielfelds wird einiges in Erinnerung bleiben. Die Mannschaft dürfte sich besonders darüber freuen, dass Marcels technische Fouls regelmäßig zu selbstgebackenem Kuchen führten und seine Backkünste im Laufe der Jahre ein ganz neues Niveau erreichten.

 

Auch wenn seine Zeit als Damentrainer nun endet, wird Marcel der Basketballabteilung selbstverständlich erhalten bleiben. Künftig übernimmt er die U16m und wird dort seine Arbeit als Trainer fortsetzen. Zudem wird er weiterhin als Spieler für unsere Herren auf dem Feld stehen. Wir bedanken uns bei Marcel für drei Jahre Engagement, Leidenschaft und unzählige Stunden bei unseren Damen. Für seine neue Aufgabe bei der U16m wünschen wir ihm viel Erfolg und freuen uns, ihn weiterhin in der Waiblinger Basketballfamilie zu wissen.



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